Manchmal haben „One-Night-Stands“ einen miesen Beigeschmack. Damit meine ich nicht solche, bei denen man etwas mit nach Hause nimmt, oder dass das, was man sich mitnimmt, schon länger keine Intimwäsche mehr betrieb.
Eher meine ich den Begriff an sich, oder viel mehr das, was viele damit in Verbindung bringen.
Immer noch gibt es Leute welche einen als „Schlampe“ betiteln, sobald man zugibt einen „ONS“ gehabt zu haben. Ganz unabhängig von der Anzahl, oder der Art und Weise dieser „ONS“.
Wie komme ich nun auf diese Überschrift?
Eine kurze Anleitung wie man herausfindet ob es mehr bedeutet hat, oder gar den Traumpartner zu finden? Gott bewahre! Sicher nicht.
Logischerweise bedeutet es (für mich) etwas Einmaliges, vielleicht über eine Nacht andauernde, Sache. So dürfte möglicherweise auch jetzt schon klar werden, wie ich darauf komme, oder auf was ich hinaus möchte.
Warum nicht einfach dasselbe Spiel am Tag darauf, oder etwas später, nochmal spielen?
Natürlich bedarf das der Einwilligung beider Parteien (lieber mal markieren!), der sonst entstehende „Beigeschmack“ wäre wesentlich schlimmer. Immer funktionieren würde es also leider nicht, aus einem „One-Night-Stand“ einen „Two-Night-Stand“(+) zu machen. Doch mit ein bisschen Geschick, Höflichkeit und Kompromissbereitschaft stünden die Chancen vielleicht nicht allzu schlecht. So kommt man auch nicht in die missliche Lage lügen zu müssen, sollte man sich schämen mal wieder sein Höschen verloren zu haben, oder gestolpert zu sein.
Grundsätzlich sollte es jedem egal sein, was der andere treibt. Solange niemand verletzt wird, oder man seinen Samen o.ä. wahllos in der Gegend verteilt, weil man nicht der „Typ-für-Kondome“ ist.