Manchmal haben „One-Night-Stands“ einen miesen Beigeschmack. Damit meine ich nicht solche, bei denen man etwas mit nach Hause nimmt, oder dass das, was man sich mitnimmt, schon länger keine Intimwäsche mehr betrieb.
Eher meine ich den Begriff an sich, oder viel mehr das, was viele damit in Verbindung bringen.
Immer noch gibt es Leute welche einen als „Schlampe“ betiteln, sobald man zugibt einen „ONS“ gehabt zu haben. Ganz unabhängig von der Anzahl, oder der Art und Weise dieser „ONS“.
Wie komme ich nun auf diese Überschrift?
Eine kurze Anleitung wie man herausfindet ob es mehr bedeutet hat, oder gar den Traumpartner zu finden? Gott bewahre! Sicher nicht.
Logischerweise bedeutet es (für mich) etwas Einmaliges, vielleicht über eine Nacht andauernde, Sache. So dürfte möglicherweise auch jetzt schon klar werden, wie ich darauf komme, oder auf was ich hinaus möchte.
Warum nicht einfach dasselbe Spiel am Tag darauf, oder etwas später, nochmal spielen?
Natürlich bedarf das der Einwilligung beider Parteien (lieber mal markieren!), der sonst entstehende „Beigeschmack“ wäre wesentlich schlimmer. Immer funktionieren würde es also leider nicht, aus einem „One-Night-Stand“ einen „Two-Night-Stand“(+) zu machen. Doch mit ein bisschen Geschick, Höflichkeit und Kompromissbereitschaft stünden die Chancen vielleicht nicht allzu schlecht. So kommt man auch nicht in die missliche Lage lügen zu müssen, sollte man sich schämen mal wieder sein Höschen verloren zu haben, oder gestolpert zu sein.
Grundsätzlich sollte es jedem egal sein, was der andere treibt. Solange niemand verletzt wird, oder man seinen Samen o.ä. wahllos in der Gegend verteilt, weil man nicht der „Typ-für-Kondome“ ist.

Mit Erstellung und Beginn dieses Blogs stellt sich also schonmal eine, oder auch mehrere Frage/n:
Sind Blogs noch „cool“ – Waren sie es je? Und warum zum Teufel habe ich so viel, mit Langweile gefüllte, Zeit?
In Social Media-Zeiten wie diesen hat man so viele, unendliche Möglichkeiten seine Mitmenschen an seinem Leben teilhaben zu lassen. Manchmal sogar ohne das jene es wollen!
Im Grunde galt und gilt immer nur sich die richtige Plattform auszusuchen und sich zu überlegen wie/mit was man auffallen möchte.
Oftmals herrscht die Meinung, dass gerade diese Leute, die mit so etwas Erfolg haben, faul wären. Das stimmt nicht! Betrachten wir Instagram und den Trend der „Frisch aufgewacht“ – Bilder (Gibt’s den noch, oder hänge ich wieder nach? Egal!).
Was glaubt ihr, was dort an Arbeit hinter steckt? Damit meine ich nicht die Nachbearbeitung eines solchen Bildes, oder die 1000 anderen Bilder, welche man zuvor schoss. Ich möchte sicher nicht behaupten das diese Bilder gestellt sind. Wer wäre ich denn auch, dass ich mir sowas erlauben könnte? Es ist auch nicht unglaubwürdig das manche junge Frauen top geschminkt aufwachen, denn genau da kommen wir zu dem Punkt, welcher beweist, dass eben doch mehr Arbeit als vermutet dahintersteckt.
Eine so dicke Schicht an Make-Up aufzutragen, dass all das Schrubben dieser Welt nichts mehr bringt, ist nicht mal eben in 1-2Tagen vollbracht.
Sich jeden Abend abzuschminken ist aber auch mehr als lästig. Man möchte ins Bett, dann muss man sich vorher noch die Zähne putzen, sich aus- oder umziehen und ist vermutlich eh schon zu spät dran… Da kann man diesen einen Schritt auch auslassen. Für mich mehr als verständlich. Außerdem lehrte Barney Stinson uns schon, dass wir immer gut auszusehen hätten. Denn man kann nie sicher sein, wer nachts an der Tür klingelt und zu uns ins Bettchen möchte.
Um aber nicht schon in meinem ersten Beitrag komplett abzudriften und einen solch langen Text zu verfassen, das nicht mal ich ihn lesen würde, widmen wir uns wieder der eigentlichen Frage.
Blogs können nach wie vor „cool“ sein. Nicht nur für die Leser.
Wenn man nicht unbedingt Tagebuch schreiben möchte, etliche Dateien auf dem PC verstauben lassen möchte, oder einfach das Gefühl haben möchte irgendwann gelesen zu werden…
Warum nicht?
Lieber so, als anders!